Samstag, 17. September 2016

Meine Filya .. endlich fertig!

Lange hat es gedauert. Aber jetzt ist sie endlich fertig :-)



Nach dem lackieren (Danke Sepp!) musste ich doch noch etwas schleifen und polieren. Aber nun ist das alles doch ganz ordentlich geworden.

Man hat mich gewarnt das weisse Boote auf dem Wasser nicht so gut zu sehen sind. Deswegen habe ich erstmal provisorisch einen schwarzen Zierstreifen aufgeklebt. Gefällt mir nicht so optimal .. wird also sicher nochmal geändert..



Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist der Rumpfausbau recht gewöhnlich gehalten. 
Auf das grosse Segelverstellservo (HiTec-D845WP) bin ich ja schon eingegangen. Das hat seinen Platz leicht schräg im Vorschiff erhalten. Durch den schrägen Einbau ist es leichter zu montieren und die Umlaufschot läuft ohne grosse Abwinkelung zu den Durchführungen. Der Hebel ist beidseitig mit einer Rolle bestückt. Eine Seite ist die Hauptschot und die andere Seite sorgt im Gegenzug dafür das alles schön straff bleibt. So kann auf einen Zuggummi (der ja auch ständig das Servo belastet) verzichtet werden.  
Die Umlaufschot läuft dann über eine zentrale Rolle hinten beidseitig über das Achterdeck.


Wo wir grad bei der Rolle sind..
Hier ist über einen kleinen Alu-Winkel auch gleich der Achterstag angeschlagen. 
Unter der blauen Folie ist ausserdem der Ruderhebel und Halter zu erkennen. Das GFK-Plättchen und Alu-Buchse oben haben die Aufgabe den Ruderhebel auch bei ausgebautem Ruder in Position zu halten. Die Buchse greift in den Ruderhebel und verhindert so das herunterspringen vom Ruderkoker. So kann das Boot problemlos ohne Ruder Transportiert werden und der anschliessende Einbau ist problemlos möglich. Nicht so komfortabel wie ein Steckruder .. aber deutlich einfacher im Aufbau :-)

Zum anschlagen der Wanten habe ich auch eine andere Lösung gefunden.
Wantenpüttinge gibt es hier nicht. Zumindest keine sichtbaren. Stattdessen wird der Draht der Wantenspanner in eine seitliche Bohrung eingeführt. Das ganze ist so ausgeführt das der Draht (durch die Spannung der Wanten) nicht herausrutschen kann.
Unter der Deckskante befindet sich dazu eine sehhhr stabile laminierte GFK-Platte mit 2mm Bohrung die die Kräfte der Wanten grossflächig in den Rumpf und die Abfangung der Masttasche leiten.
Das ganze hat aus meiner Sicht 2 Vorteile...
1: Wanten können max. aussen angeschlagen werden. Bei den zunehmend schmaleren Rümpfen sicher nicht unwichtig.
2: Durch den verdeckten Einbau kann sich hier garantiert keine Schot mehr verfangen. Speziell die Fockschot an Steuerbord macht das ja gern mal.
Und dann sieht es natürlich einfach gut aus :-)) -Saubere Sache!

Die Fock ist ähnlich wie bei der Mamba dicht über dem Vordeck angeschlagen. Die Pendelschnur läuft über ein 5mm Rohr bis zum Rumpfboden um einen Stift herum. Hier habe ich in dem Röhrchen noch einen Klemmschieber versteckt. Damit kann die Länge fein justiert werden. Verstellt wird der Klemmschieber dann einfach mit einer Stange die von unten/oben eingeführt wird. Hört sich unpraktisch an, funktioniert aber sehr gut! Wird ja nur einmal eingestellt.

Kommentare :

  1. Moin, darf ich fragen wo Du die Mast- und Baumbeschläge her hast ?


    Gruss Aage ( malerei@schernau.info )

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    1. dazu hab ich hier schonmal was geschrieben... http://rg-andy.blogspot.de/2016/06/riggbeschlage-3d-gedruckt-und-ein-neues.html
      Bestellen kann man die Teile bei Tommy .. http://www.rc-segelfreunde.de/
      Es gibt inzwischen einen stattlichen Katalog.

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