Sonntag, 3. August 2014

Manta Rumpfausbau Teil4

Weil wir grad beim ausrichten sind .. machen wir gleich mit dem Ruder weiter.
Das Ruderkoker ist natürlich wieder eines von meinen selbst laminierten. Mit einem Innendurchmesser von 3,025mm erhält man eine praktisch spielfreie aber trotzdem leichtgängige Lagerung der Ruderwelle.
Der Verbindungsstreifen am Koker lässt sich gut in die Konstruktion integrieren so das die Ruderwelle auch oberhalb des Ruderhebels noch gelagert ist. Den Ruderhebel hab ich mal wieder selbst gemacht. Aber im Gegensatz zu meinem hier gezeigtem Hebel hab ich den diesmal aus dem vollen Material geschnitzt. Wozu der Aufwand? Es gibt einfach keinen Ruderhebel der meinen Vorstellungen entspricht .. zumindest hab ich noch keinen gesehen :-) Ich möchte ein richtig Klemmung über den gesamten Umfang der Welle. Und nicht nur eine Klemmschraube die mir zudem noch eine Kerbe in die Welle schneidet und somit den Ruderwechsel und das ausrichten erschwert. Desweiteren ist die 3mm Bohrung oben/unten etwas auf 4mm aufgebohrt. Die Öffnung im Koker entspricht dieser Höhe und der Hebel kann so dazwischen eingeclipst werden und verbleibt dort auch während keine Welle im Koker steckt. Der Ruderwechsel wird so deutlich erleichtert und man kann das Boot auch mal ohne Ruder transportieren.

Klemmschraube ist nun auch hier eine M3 Innensechstkantschraube und somit die gleiche Schlüsselgrösse wie bei meiner Schwertbefestigung/Mastrutscher. Geht also nun alles mit dem selben Werkzeug. Das ganze sollte natürlich vor dem Einbau zusammengesteckt werden. Danach ist der Hebel kaum noch (ohne Beschädigung der Lagerung) heraus zu bekommen.

Das ganze wird vor dem Einbau sorgfältig angepasst und schliesslich ausgerichtet. Dazu stecke ich das Schwert in die Tasche und eine (möglichst gerade) Welle in das Koker so das man hier durch peilen kann. Den korrekten Winkel der Ruderwelle (Seitenansicht) stelle ich mit einer Winkelschablone ein die ich mir vor einiger Zeit angefertigt habe. Normalerweise sollte der 90° zur CWL sein. Aber weil ich die diversen Ruder die ich schon für die JR gebaut habe weiter verwenden möchte und die Manta eine andere Kiellinie (und damit auch einen anderen Austrittswinkel) hat weiche ich ein paar Grad ab und die Ruderwelle ist etwas nach hinten geneigt.

Masttasche ausrichten
Gekebt habe ich dann auf 2 mal .. also zuerst alle Klebestellen von oben ... und in einem 2 Schritt alle von unten und dann den Rumpf auf den Kopf legen .. wieder das Ding mit der Schwerkraft.
Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich die Masttasche mit eingebaut. Das Ausrichten ist in dem fall recht einfach. Die Seitenwände der Masttasche sind parallel und so kann man einfach ein paar kleine Leisten dran klemmen und den Spalt zur Schwerttasche gleichmässig auffüllen.
Die Masttasche steht bei mir immer auf einem kleinen Sandwichstreifen um den nötigen Abstand zum Rumpfboden für die untere Mastlagerung zu erhalten. Dieser Streifen erhält die 3 Bohrungen (mit Aufmass - also 4mm) und wird vor dem Einbau an die Masttasche geklebt. Das eigentliche untere Mastlager (Teflonstreifen mit 3x 3mm Bohrung) wird später (wenn das Deck drauf ist) von oben eingesetzt.
Dies ist notwendig weil für meine Riggsicherung und damit die Kompatibilität zu meinen gesamten Riggs die Einbautiefe auf einen knappen mm genau stimmen muss.
Ich habe schon ein wenig vorgearbeitet und Decksteil + Ruderservohalter vorbereitet.

Achja .. die Gewichte..
Nach Einbau von
- Koker + Querstrebe + Ruderhebel = 88,5g
- Masttasche = 92g

---> Hier gehts weiter mit Teil5

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